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Immer einen Whisky voraus: Unsere Becks.

Brot gilt als Symbol des Lebens. Und da Whiskey das Wasser des Lebens genannt wird, fühlten wir uns verpflichtet, der offensichtlichen Gemeinsamkeit genauer auf den Grund zu gehen. Wir besuchten deshalb Italiens erste Whiskey-Destillierie: Puni, im Vinschgau.

Mai 2017 - Die kontinuierliche Brotkunde ist bei uns Becks äußerst beliebt, besonders wenn es sich um breitgefächertes Wissen handelt. Getreide und Wasser, zum Beispiel, sind in der Brot-o-logie wichtige Rohstoffe, genauso wie in der Herstellung von Spirituosen. Zu Whisky verarbeitet, können diese Zutaten zu ganz wunderbaren Geschmacks- und Gefühlsexplosionen führen. Nun, da die erste Whisky-Destellerie Italiens sozusagen hier bei uns um die Ecke liegt, müssen wir nicht mehr unbedingt nach Schottland reisen und haben deshalb unseren Betriebsausflug im Mai zu Puni in Glurns organisiert.

Los ging's direkt vor unserer Brötchenzentrale in Nals. 50 Mitarbeiter waren am Start und brachen mit zwei Bussen nach Glurns auf, um etwas Vinschger Luft und Wissen zu schnuppern, Whiskys verkosten und anschließend gut zu essen - also all das, was einen spaßigen Betriebsausflug eben ausmacht.

Nachdem alle den imposanten Puni-Backsteinkubus bewundert und betreten hatten, startete die Führung durch die Destillerie. Es gab jede Menge Neues zu lernen. Vom Getreideanbau im Vinschgau über die verschiedenen Getreidesorten bis zu deren Verarbeitung zu flüssigem Gold - dem Whisky. Anschließend wurden die original schottischen Brennblasen besichtigt, in denen die vier Whiskys hergestellt werden. Die darauffolgende Lagerung dauert meist mehrere Jahre, wofür Qualitätsfässer unterschiedlicher Holzarten zum Einsatz kommen. Unsere Mitarbeiter waren hin und weg und wussten selbst nicht mehr, ob sie ab sofort weiterhin von frischen Roggenbrötchen, oder von Whisky träumen würden.

Danach wurde reichlich verkostet. Unserer Crew wurde ein milder und ein etwas rauchiger (torfiger) Whisky angeboten, um Geschmack und Aromen vergleichen zu können. Neben dem Whisky wurde auch ein leckerer Kaffeelikör probiert. Die Verkostung sorgte bei den Becks für große Begeisterung, deshalb wurde zum Schluss auch reichlich Vorrat für zu Hause angeschafft. Die Jüngsten unserer Belegschaft durften beim Praxisteil klarerweise nicht mitmachen, fanden die Besichtigung aber trotzdem cool.

Als krönenden und hungerstillenden Abschluss gab es nach der Besichtigung ein leckeres Dinner im Gasthaus Sonneck in Alitz. Die planmäßige Nachhause-Fahrt um 23 Uhr wurde der Stimmung angepasst und nach hinten verlegt: Um 1 Uhr nachts mussten wir aber doch los, denn wer hätte sonst in der Mein Beck Bäckerei den Teig geknetet und die Öfen für die morgendlichen Brötchen vorgeheizt? Außerdem weiß jeder, dass bei uns Mein-Beck-Bäckern ein guter Tag um 1 Uhr nachts beginnt!